Kleidung im Praktikum: Was passt zu Betrieb und Aufgabe?

Das passende Outfit hängt stärker von Betrieb und Aufgabe ab als von einer allgemeinen Regel. Gepflegt, praktisch und leicht zurückhaltend ist für den ersten Tag meist eine gute Orientierung.

Branche und Tätigkeit entscheiden

In einer Werkstatt gelten andere Anforderungen als in einer Kanzlei, einer Kita oder einem Designstudio. Kleidung muss nicht nur gut aussehen, sondern sicher und für die Aufgaben geeignet sein.

  • Produktion und Handwerk: Sicherheitsvorgaben beachten
  • Büro: gepflegt und zur Unternehmenskultur passend
  • Gesundheit und Lebensmittel: Hygienevorschriften erfragen
  • Kreative Bereiche: individuell, aber weiterhin ordentlich

Im Zweifel freundlich fragen

Die Frage nach dem Dresscode ist kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von Vorbereitung. Formuliere zum Beispiel: „Gibt es für meinen Einsatzbereich Vorgaben zur Kleidung oder etwas, das ich am ersten Tag mitbringen soll?“

Was fast immer wichtig ist

  • saubere und intakte Kleidung
  • Schuhe, in denen du sicher arbeiten und stehen kannst
  • zurückhaltende Aufdrucke und Accessoires
  • bei Kundenkontakt eine etwas formellere Wahl
  • keine Kleidung, die Sicherheitsregeln behindert

Nach dem ersten Tag anpassen

Beobachte das Team, ohne jede Einzelheit nachzuahmen. Wenn du unsicher bist, frag deine Betreuung. Du solltest dich angemessen fühlen und dich gleichzeitig gut bewegen und konzentrieren können.

Was außerdem wichtig ist

Sind Jeans im Praktikum erlaubt?+

In vielen Betrieben ja, sofern sie sauber und unbeschädigt sind. In formelleren Bereichen kann eine Stoffhose passender sein.

Muss ich Sakko oder Blazer tragen?+

Nur wenn es zur Branche oder zu einem konkreten Termin passt. Für die meisten Praktika ist gepflegte Alltags- oder Business-Casual-Kleidung ausreichend.

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