Lebenslauf fürs Praktikum: Was wirklich hineingehört

Auch ohne lange Berufserfahrung kannst du einen aussagekräftigen Lebenslauf erstellen. Er zeigt nicht nur Stationen, sondern macht Interessen, Kenntnisse und erste praktische Erfahrungen schnell erfassbar.

Empfohlene Reihenfolge

  • Kontaktdaten
  • Schule, Ausbildung oder Studium
  • Praktische Erfahrungen, Nebenjobs und Projekte
  • Kenntnisse: Sprachen, Software, Führerschein
  • Interessen und Engagement, wenn sie etwas Relevantes zeigen

Wenig Erfahrung ist kein Problem

Ein Schulprojekt, ein Vereinsamt, Nachhilfe, Babysitting oder die Mitarbeit bei einer Veranstaltung können relevante Erfahrungen sein. Beschreibe jeweils kurz, was du getan hast – nicht nur, wie die Tätigkeit hieß.

Statt „Schülerzeitung“ kannst du beispielsweise „Themen recherchiert, Interviews geführt und Beiträge redigiert“ schreiben.

Übersichtlich gestalten

Verwende eine gut lesbare Schrift, klare Überschriften und einheitliche Datumsangaben. Dekoration sollte die Orientierung unterstützen und nicht vom Inhalt ablenken. Kontrolliere, ob alle Zeiträume plausibel sind.

  • aktuellste Station zuerst
  • Monat und Jahr einheitlich angeben
  • Stichpunkte statt langer Absätze
  • Kenntnisniveau ehrlich einschätzen

Für jede Bewerbung leicht anpassen

Der Lebenslauf bleibt in seinen Fakten gleich. Du kannst aber die Reihenfolge von Projekten, Kenntnissen und Interessen verändern, damit das für den Praktikumsplatz Relevante schneller sichtbar wird.

Was außerdem wichtig ist

Muss die Grundschule in den Lebenslauf?+

In der Regel nicht. Nenne die aktuelle und gegebenenfalls vorherige weiterführende Schule beziehungsweise Ausbildung oder Studium.

Darf der Lebenslauf zwei Seiten haben?+

Ja, wenn du bereits mehrere relevante Stationen hast. Für viele Schülerinnen und Schüler genügt eine Seite.

Der Praktikumsknigge

Vertiefende Tipps, Beispiele und Orientierung für deinen gesamten Weg vom ersten Kontakt bis zum Abschluss.

Mehr zum Buch ↗